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Modellierung von Aufbereitungsprozessen
Modellierung der Kreislaufmahlung mit PMP-Compact
Analyse und Erstellung der Modelle
Erstellung des Mühlenmodells
Erstellung des Klassiermodells
Testsimulationen und Anwendung des Modells
Zusammenfassung

1. Modellierung der Kreislaufmahlung mit PMP-Compact

1.1. Datenerfassung

Um eine Simulation mit der Software PMP–Compact realisieren zu können, müssen zunächst die Parameter der Mahlanlage für jeweils einen bestimmten Stoff ermittelt werden. Dazu ist es notwendig, dass die Anlage mit möglichst vielen verschiedenen Einstellungen gefahren wird, um die Mühle, den Sichter und den Zyklon verfahrenstechnisch charakterisieren zu können.

Benötigt werden Angaben zu folgenden Parametern:

  • Leistungsaufnahme der Mühle
  • Durchsätze: Mühle, Grobgut, Fertiggut, Staub
  • Partikelgrößenverteilung der Stoffströme

Das Datenmaterial, was für die nachfolgend beschriebene Modellierung verwendet wurde geht auf Mahlversuche mit Altbeton zurück, der auf 6 unterschiedliche Feinheitsstufen zerkleinert wurde. Weiterhin werden Daten aus Mahlungen anderer Materialen verwendet, um die Wirkung der unterschiedlichen Stoffeigenschaften auf die Simulation zu untersuchen [3].

Da keine Proben vom Aufgabegut der Mühle oder vom Sichterfeingut genommen werden konnten, die Partikelgrößenverteilungen dieser Stoffströme für die Erstellung der einzelnen Modelle jedoch erforderlich sind, müssen diese Verteilungen rechnerisch ermittelt werden. Dies wurde ebenfalls durch das Programm PMP-Compact realisiert, wobei mehrere Partikelgrößenverteilungen unter Berücksichtigung der Masseströme vereinigt werden.



 
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