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Modellierung von Aufbereitungsprozessen
Modellierung der Kreislaufmahlung mit PMP-Compact
Analyse und Erstellung der Modelle
Erstellung des Mühlenmodells
Erstellung des Klassiermodells
Testsimulationen und Anwendung des Modells
Zusammenfassung

1.2. Analyse und Erstellung der Modelle

Zur Modellierung wurde die Software PMP-Compact verwendet. Das Mitgelieferte Modul PMP Mill+Class dient als leistungsfähiges Werkzeug für die optimale Analyse und Einbindung des Datenmaterials. Die Grundlage der Modellierung ist zunächst die Analyse der Einzelaggregate Mühle, Sichter und Zyklon. In diesem ersten Schritt werden aus den vorliegenden Messdaten Abhängigkeiten ermittelt, die den in dem jeweiligen Aggregaten erreichten Aufbereitungseffekt als Funktion von Betriebsparametern wie Durchsatz oder Sichterdrehzahl angeben. Im zweiten Schritt erfolgt eine Verknüpfung der Einzelaggregate über die zwischen ihnen zirkulierenden Stoffströme. Die Grundlage der Verknüpfung ist das Fließbild, hier werden die einzelnen Modelle eingefügt und ergeben zusammen die vorhandene Anlage. In Abbildung 1 ist das Fließbild der Kugelmahl-Sicht-Anlager abgebildet, welche für die Testmahlungen verwendet wurde.


Abb. 1: Fließbild der Kugelmahlsichtanlage [5]

Innerhalb der hinterlegten Bereiche gelten die jeweiligen Rechenmodelle, welche den Mahl-bzw. Sichtdurchgang simulieren. Um die Parameter dieser Modelle exakt bestimmen zu können ist eine Analyse der einzelnen Stoffströme erforderlich. Aus den einzelnen Modellen läst sich dann ein Gesamtmodell erstellen, das eine Beziehung zwischen dem Produktdurchsatz, der Granulometrie des Produkts und den Stellgrößen der Anlage liefert.



 
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