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2. The pilot plant Since 1997 an experimental closed-circuit grinding plant is operated in the preparation pilot plant of the chair of Building Materials Preparation and Recycling at the Bauhaus University in Weimar. With this plant it is possible, in a practice oriented way, to grind the most different mineral materials to meals of variable fineness. Within the framework of research and student projects this plant was used for the experimental determination of the grindability of raw materials and intermediate products of the rock and associated products industry as well as of recycling materials. At the same time this plant is used to make materials for building materials tests. Fig. 1 shows the heart of the plant – the ball mill Super Orion 100/70 S.O with a diameter of 820 mm, a length of 700 mm, speed 32 rpm – and the discharge connections for the mill product (1), the tailings (2), the fines (3) and the dust (4). Fig. 2 shows the flow sheet of the grinding plant. The feed - for technological reasons the maximum grain size is limited to 4 mm – is directly proportioned from a storage bin into the ball mill. The mill feed passes through the grinding drum and is ground due to the movement of PROCESS KNOW HOW BILD 1: Ansicht der Kreislaufmahlanlage im Aufbereitungstechnikum FIGURE 1: View of a closed-circuit grinding plant in the preparation pilot plant
Der Aufbau der Versuchsanlage gestattet neben der beschriebenen Kreislaufmahlung optional auch andere Betriebsweisen, wie: – reine Durchlaufmahlungen ohne nachfolgenden Sichtvorgang, – Chargenmahlungen mit einem Mahlgutvolumen von ca. 0,048 m3, – Klassierungen von feindispersen Materialien bis zu Trennkorngrößen von 4 m. Die Mahlanlage ist so ausgestattet, dass der Durchsatz durch das Gesamtsystem kontinuierlich und die Durchsätze durch die Einzelaggregate intermittierend ermittelt werden können. Um die Granulometrie der unterschiedlichen Materialströme des Systems zu untersuchen, werden Proben gezogen und deren Korngrößenverteilungen mit dem Lasergranulometer COULTER LS 230 ermittelt. Zudem sind Aussagen zum Energieeintrag der jeweiligen Mahlung durch die integrierte Messtechnik möglich. Zusammen mit den aufgenommenen Durchsätzen lässt sich somit der spezifische Energieaufwand ermitteln. Werden diese Werte fortlaufend für abgestufte Produktfeinheiten erfasst, indem die Sichterraddrehzahl entsprechend variiert wird, ergibt sich die „Mahlkurve“ für das untersuchte Material. Diese gibt Aufschluss über das Zerkleinerungsverhalten bzw. über die Mahlbarkeit der unterschiedlichen Materialien. Des Weiteren können Messdaten, die zu den unterschiedlichen Materialströmen vorliegen, für eine Beschreibung und Bewertung der einzelnen Apparate der Anlage genutzt werden. Mit allen diesen Daten kann ein verfahrenstechnisches Modell der Gesamtanlage entwickelt werden, das Simulationen einzelner Betriebszustände der Anlage erlaubt.
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