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4.2 VersuchsstandDer Versuchsstand wurde vom IFF Weimar e.V. konstruiert. Als Erregersystem kommt der TIRAVib-Shaker zum Einsatz, der speziell für die Setzversuche mit einer Wanne und einem Setzgutträger ausgerüstet wurde. Am Versuchsstand können folgende Parameter variiert werden:
Da eine Variation aller Parameter aus Zeitgründen nicht realisierbar war, wurden nur die entscheidenden Einflussgrößen, wie Frequenz, Kurvenform, Hub und Setzdauer verändert. Abb. 3: TIRAVib-Shaker Eine Setzbetthöhe von 10 • d0 = 40 mm bis 20 • d0 = 80mm, wie sie Schubert vorschlägt [5], konnte nicht realisiert werden, da der Siebrand nur 70 mm hoch ist und das Material beim Setzvorgang über den Siebrand befördert würde. Experimentell erwies sich eine Setzbetthöhe von 45 mm als praktikabel. Schwerpunkt der Versuche war es,
Abb. 4: Bilderfassung des Setzergebnisses
Schwerpunktthema: Forschung für die Praxis nach zwei Methoden. Die eine ist die augenscheinliche Begutachtung der Schichtung, wobei das Setzergebnis in einzelne Ergebnisklassen, von vollständiger Trennung (+++) bis keinerlei Trennung (-), eingestuft wird. Die zweite Methode ist die Bildauswertung am Computer. Hierbei wird anhand der Farbunterschiede erkannt, welcher Anteil an Leichtgut sich im unteren Schwergutbereich befindet. Bei
der Computerauswertung wird das Bild in zwei Bereiche geteilt, den oberen Teil,
welcher die Leichtgutschicht darstellt und den unteren Teil mit der
Schwergutschicht. Für die Auswertung ermittelt nun der Computer den Anteil an
schwarzen Partikeln im unteren Teil. Je geringer dieser prozentuale Wert ist,
desto besser ist die Schichtung gelungen. Der als ps bezeichnete schwarze
Flächenanteil bewegt sich zwischen 0 und 50 %. 0 % bedeutet eine ideale
Trennung. Bei 50 % hat keinerlei Trennung stattgefunden. Zusätzlich erfolgt am
Ende einer Versuchsreihe eine Probenahme. Hierbei wird schichtweise das
Leichtgut und das Schwergut entnommen. Anhand einer späteren Dichtebestimmung
können Aussagen über den Erfolg des Setzvorganges getroffen werden. |