|
Seite 8 von 15
3.2.2. Messdaten- und ParametereingabeFür die Messwerteingabe besitzt die Software eine Importfunktion, welche über das Menü Datei• Import aufgerufen werden kann. Die zu importierenden Daten müssen folgendes Format besitzen: Dateiname: Name.txt Format: ASCII Anzahl der Versuchsreihen in der Datei •
Nach dem Datenimport stehen die neuen Messwerte dem Anwender unter Ansicht • Punkte zur Verfügung. Die Eingabe von Parametern oder anderen Einstellungen in der Software sollte, wie in Windows Programmen üblich, durch die Eingabe im Textfeld und das anschließende Bestätigen mit dem Übernehmen-Button erfolgen. Mit dem Importiervorgang sind die Daten vollständig in das aktuelle Projekt aufgenommen und werden mit dem Speichervorgang und den anderen Projekteinstellungen gesichert. Bei der Parametereingabe ist darauf zu achten, dass die Einheiten nicht verstellbar sind. In Tabelle 5 sind die Parameter mit den zu verwendenden Einheiten aufgelistet. Tabelle 5: Festgelegte Einheiten
3.2.3. Bestimmung der AbhängigkeitenUm anhand des Datenmaterials neue Maschineneinstellungen simulieren zu können, müssen die vorhandenen Daten analysiert und in das Modell eingebunden werden. In Abb. 14 ist der Dialog zu sehen, mit welchem für jede importierte Datenreihe eine Funktion ermittelt werden kann. Mit der Funktion erfolgte eine Verknüpfung zwischen der Abhängigkeit des Setzergebnis, angegeben als prozentualer Trennerfolg von der Setzdauer, und dem jeweiligen Einstellungsparameter. f (x) = x + a f (x) = ln(x + a) Funktion 2: f (x) = log(x + a) Funktion 3: f (x) = (x + a)b Funktion 4: f (x) = 1-e -b( x+a) Funktion 5: Die Funktion 5 ist als Standardeinstellung voreingestellt, da es mit dieser Funktion in der Mehrheit der Fälle möglich ist, eine gute Anpassung an die Messpunkte zu erreichen. Welche Funktion für die jeweilige Messreihe optimal ist, sollte dennoch einzeln geprüft werden. Die oben ausgewählte Funktion wird anschließend in die folgende Formel eingesetzt: y =[W1• f (x) + W 2]•W 3 . Die Werte W1, W2 und W3 sind wiederum Korrekturfaktoren um die Funktion an die Messreihe anzupassen. Damit erhält man für die Funktion 5 folgende Gesamtfunktion: -b( x+a) y =[W1• (1-e ) + W 2]•W 3 . Durch die 5 Korrekturfaktoren ist man
nun in der Lage, die Funktion sehr genau an die Messdatenreihe anzupassen.
Anhand dieser Funktion ist es dem Programm möglich, für jeden Wert x einen
entsprechenden y-Wert zu berechnen. Wenn nun diese Vorgehensweise ebenso für
eine zweite Datenreihe mit einem anderen Hub angewendet wird, ist das Programm
in der Lage eine Simulation durchzuführen. |